Boxer-Hunde haben ihre Ursprünge im deutschsprachigen Raum, besonders in Deutschland und Österreich. Die Boxer-Rasse stammt eigentlich von der Bullenbeisser-Rasse (eine Mastiff-Rasse) ab, die es nicht mehr gibt. Im Laufe der Geschichte hat der Mensch versucht, den idealen Jagdpartner zu perfektionieren, und so entstand die Idee, eine neue Hunderasse zu entwickeln. Der Grund, warum der Boxer überhaupt ins Leben gerufen wurde, war, dass einflussreiche Züchter vor mehr als hundert Jahren einen Hund perfektionieren wollten, der stark, und in der Lage war, Beute zu jagen und diese auch so lange zu bewachen, bis die Jäger angekommen waren. Die Boxer-Rasse entstand im 19. Jahrhundert, als eine inzwischen ausgestorbene Rasse namens Bullenbeisser mit einer englischen Bulldogge gekreuzt wurde. Die Bullenbeisser-Rasse stammte aus der Mastiff-Familie und wurde für die Jagd verwendet. Diese massiven Hunde jagten und hielten große Beute wie Hirsche und Wildschweine, bis ihre Besitzer kamen, um dies zu verarbeiten.

Die Eigenschaften, die wir an dieser Rasse lieben, und die Elemente, die einen Boxer ausmachen, dienten jeweils einem bestimmten Grund in Bezug auf seinen Zweck als Jäger: *Der weite Unterkiefer sollte es dem Boxer ermöglichen, sich an seine Beute zu binden und diese so lange zu halten, bis sein Herr ankam. *Es wurde angenommen, dass Gesichtsfalten einem Hund dabei helfen als Wächter zu fungieren, da so verhindert wird, dass überschüssiges Blut in die Augen spritzt. Während die tatsächliche Gültigkeit dieser These umstritten ist, wurde das Feature zu diesem Zweck in die Boxer-Linie eingearbeitet. *Die Nase, groß und mit offenen Nasenlöchern, die in das Gesicht zurückgesetzt ist, sollte dem Hund ermöglichen gut zu atmen, während er mit dem Mund den Bruch oder die Beute festhält.

Heute weiß man, dass besonders Hunde mit flachem Gesicht Atemprobleme bekommen können. Zu der Zeit (im 19. Jahrhundert) wurde diese Funktion jedoch als sehr vorteilhaft angesehen. Der Boxer wurde sorgfältig als vorbildlicher Jagdhund gezüchtet, mit der Stärke und den physischen Merkmalen, die ihn von allen anderen unterscheiden. Sogar die Färbung wurde gut überlegt. Diese ermöglichte es dem Hund, sich in die Umgebung einzufügen und anzupassen und fungierte als eine Art Tarnung zwischen hohen Gräsern und Bäumen.

Der Ideale Wachhund

In Deutschland wurde die Rasse veredelt. Das Ziel war es, seine Größe zu entwickeln und einen mutigen Hund zu erschaffen. Als die Tapferkeit auffiel wurden Boxer als Wachhunde eingesetzt. Innerhalb weniger Generationen verschwand der Fokus der Jagd (dafür wurden immer mehr Hunde vom Typ Terrier verwendet) und die Rasse begann mehr mit Familien zu interagieren, als sie überhaupt bei den Häusern der Besitzer Wache standen. Es war ein schneller Schritt vom Wachhund zum Begleiter, da die Eigenschaften von Loyalität und gutem Temperament es dieser Rasse ermöglichten, als Haushund, Begleithund und Familienhaustier akzeptiert zu werden.

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