Sollten Sie den Entschluss gefasst haben, dass ein Hund der Boxer-Rasse sie die nächsten Jahre begleiten soll, so gilt es einige Vorbereitungsmaßnahmen zu setzen. Obwohl dies oft als Welpensicherheit bezeichnet wird, gilt dies für einen Boxer jeden Alters. Dies ist eine sehr neugierige Rasse. Für einen Boxer ist vermeintlich nichts verboten. Er öffnet Schränke, greift hoch auf die Theken, stöbert in Taschen – kurzum ist vor Boxern nichts sicher. Boxer suchen hierbei keineswegs nur nach Lebensmitteln oder Dingen die nach ebendiesen anmuten. Ein Boxer hat großes Interesse an allem, was er in sein Maul fassen kann. Die Dinge werden einfach in den Mund genommen und seinen Besitzern gerne mit fragenden Blicken präsentiert. Die Liste von Dingen, die gefunden und chirurgisch von Hunden entfernt wurden, ist verrückt: Nadeln, Angelhaken, Schnürsenkel, Pflaster und sogar Glühbirnen. Es gibt praktisch eine endlose Liste von Dingen, die ein Boxer verschlucken kann. Die kann zu Verstopfungen, inneren Verletzungen und sogar zum Tod führen. Besonders gefährliche Gegenstände sollten deshalb stets sicher vor den Hunden verwahrt werden. Gehen Sie dazu mindestens einmal pro Woche durch Ihre Wohnung oder Ihr Haus und suchen sie gezielt nach Gegenständen, welche einen Boxer verletzen könnten. Lassen Sie Dinge nicht unnötig auf dem Boden liegen. Verwenden Sie Regale und Haken. Setzen Sie kindersichere Verschlüsse auf die unteren Schränke, damit diese nicht so einfach geöffnet werden können.

Mit dem Apportieren nicht übertreiben

Es mag zwar amüsant und unterhaltsam erscheinen, dass Hunde ihr Futter schneller schlucken können, als Sie es sich vorstellen können. Bei Rassen die zum Aufblähen neigen, wie der Boxer, müssen Sie jedoch strengstens darauf achten, wie schnell er frisst und trinkt. Der einfachste Weg dies zu tun ist die Verwendung einer Schüssel mit langsamer Zufuhr für Mahlzeiten. Wenn Ihr Boxer auch dazu neigt wesentlich zu viel Wasser zu trinken, verwenden Sie diese Art von Schüssel auch für eine Wasserschale.

Für Boxer-Hunde eignet sich besonders Geschirr aus Edelstahl, da Kunststoffe zu leicht sind, und durch die Benützung sofort zerkratzen und sogar BPA-freie Kunststoffe eine allergische Reaktion des Hundes hervorrufen können. Denn andere in Plastiken oder Kunststoffen enthaltene Chemikalien sind so gar nichts für die gesundheitsempfindlichen Boxer-Hunde. Sollten Sie kein automatisiertes Futtergerät verwenden wollen, so können Sie auch die Verwendung eines Portionierers andenken. Mit diesem können Sie den Tagesbedarf an Futter für Ihren Boxer vorab in Portionen aufteilen und in spezielle Behältnisse geben. Sobald es Zeit für eine Mahlzeit ist, kann einfach eine vorbereitete Portion verwendet werden.

Heim